MacBook Neo: Apples Opfer des eigenen Erfolgs – Was steckt dahinter?

Apple hat mit dem MacBook Neo einen echten Nerv getroffen – vielleicht sogar zu sehr. Das günstigste Mac-Notebook aller Zeiten verkauft sich so rasant, dass Apple nun ein Problem hat, das sich kein Unternehmen wünscht: Die Chips gehen aus.

Der Grund ist clever, aber riskant: Der verbaute A18 Pro ist kein regulärer Chip, sondern quasi ein Nebenprodukt der iPhone-16-Produktion. Chips, die bei der Qualitätsprüfung einen defekten GPU-Kern hatten, wurden nicht weggeworfen – stattdessen deaktivierte Apple diesen Kern einfach und baute sie ins MacBook Neo ein. Kostenersparnis auf Meisterklasse. Doch die Produktion des iPhone 16 läuft schon längst nicht mehr, und neue A18-Pro-Chips lassen sich nicht einfach nachbestellen.

Apple steht nun vor drei ungemütlichen Optionen: Das MacBook Neo auslaufen lassen und auf ein Neo 2 mit A19 Pro warten – und dabei monatelang Umsatz liegen lassen. Oder TSMC beauftragen, nochmals A18 Pro zu fertigen, was teuer wird. Oder die beliebte 699-Euro-Einstiegsversion einstellen und nur noch das teurere 799-Euro-Modell anbieten – was viele Käufer abschrecken dürfte.

Tim Cook verriet bereits, dass seit dem MacBook Neo-Start so viele Windows-Nutzer wie nie zuvor zu Mac gewechselt sind. Eine Sensation – und gleichzeitig Apples größtes Dilemma. Wie das ausgeht? Wir beobachten es für euch.

Wer Apple-Geräte liebt, kennt das: Manchmal läuft nicht alles rund. Für schnelle Hilfe ist iPhone Reparatur München die richtige Adresse.